Mittwoch, 29. Oktober 2008

Zwischen Säntis und Churfirsten

Wer gedacht, hat nach dem Säntis kommen direkt die Churfirsten – ganz so ist es nicht. Sara hatte für Sonntag eine Wanderung geplant und so ging es, nachdem wir uns über die Zeit und ihre Umstellungen geeinigt hatten, um 7 Uhr 30 neuer Zeit in Zürich los. Da ich zu faul zum Umsteigen war, nahmen wir das Auto und fuhren nach Burg kurz hinter Neu St. Johann.
Da Sonntag war riskierten wir es das Auto am Steinbruch abzustellen. Schon während der Autofahrt waren wir durch die dicken Nebelwolken gefahren und so konnten wir unsere Wanderung bereits in strahlendem Sonnenschein beginnen.
So ging es zunächst einem Flusslauf folgend schon recht bald steil bergan. Die Bäume haben inzwischen schon alle kräftig ihr Laub verloren und so stapften wir durch eine ordentliche Schicht goldfarbener Blätter. Der Spaß wurde vor allem beim Überqueren des Bächleins riesig, da man die Steine unter dem Laub nicht mehr sah und nicht so genau wusste, ob man jetzt auf einen Stein oder ins Wasser trat. Aber wir schafften es trotzdem trockenen Fußes hinüber.
Nachdem wir ein bisschen den Weg erahnen mussten, erreichten wir schließlich den Schlafstein und somit den Grat über den wir zum Windenpass gelangen wollten. Aber zunächst genossen wir eine Mittagspause und die wunderbare Aussicht ins Tal. Weiter ging es dann über Wiesen zum nächsten Gipfel, auf dem eine Menge Wanderer Rast machten. Es war also gar nicht so dumm gewesen schon vorher zu pausieren und den Platz für sich zu haben. Die ganze Zeit über den Grat wurden wir mit einer herausragenden Sicht über die Churfirsten belohnt. Ich werde wohl doch mal den Versuch „Alle 7 auf einen Streich“ starten müssen.
Nun wurde unser Gratweg aber doch noch recht interessant, womit wir wohl beide nicht gerechnet hatten. Teilweise steiler, matschig oder einfach rechts und links ganz gut hinab gehend kraxelten wir weiter zum nächsten Gipfel. Dieser hatte ganz patriotisch eine Fahne mit Kreuz auf dem Gipfel und Sara musste natürlich das passende Bild mit Säntis im Hintergrund dazu machen.
Von hier ging es dann fröhlich über Almwiesen vorbei an beachtenswerten Steinen (erfährt man, wenn man mit einer Geologin wandern geht :-) ) zurück zu unserm netten kleinen Weg am Bach mit dem vielen Laub. Ein letzter Blick auf die Churfirsten und wir erreichten schon bald wieder das Auto, das tatsächlich immer noch da war.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hallo Anja,

wie wärs mit den sieben Churfirsten mit Ski?

Gruß

Clemens