Sonntag, 29. Juni 2008

Einmal Italien und zurück

Sie üben halt doch eine besondere Faszination aus – 4000er und wir wollten endlich auch auf unserem ersten stehen. Schon im Winter sollte es zum Gran Paradiso gehen, um eine Skitour zu machen, aber das Wetter ließ es einfach nicht zu und so wurde die Tour nun als Hochtour nachgeholt.
Da die Uni im Moment nicht so viel Zeit in Anspruch nimmt, machten Ansgar, Ansa und ich uns am Dienstagmorgen um 6 Uhr auf den Weg nach Pont. Nach Staus, einer Durchfahrt der Schweiz und einem ewigen Gegurke über den St. Bernhard erreichten wir gegen 2 Uhr Mittags endlich den doch sehr vollen Parkplatz in Pont. Wir machten uns fertig und stiegen in ziemlicher Hitze zur Hütte auf. Es war nicht wirklich weit und so hatten wir die 700hm längst vor dem Abendessen hinter uns gebracht und noch ein wenig Zeit, den See und die Hütte zu erkunden.
Nach Pasta, schließlich sind wir in Italien, machten wir uns früh auf den Weg ins Bett. Frühstück gab es dann schon wieder um 4 Uhr und kurz darauf ging es mit Stirnlampen Richtung La Tresenta (3609m).
Die Nacht war nicht klar gewesen und so war es relativ warm. Dies wurde vor allem unangenehm als wir das Geröllfeld hinter uns ließen und auf Schnee weiter gehen mussten. Dieser war wirklich kein Stück gefroren. Wir hatten aber Glück und waren nicht die Ersten. So konnten wir noch ein ganzes Stück in den Spuren einer Vierergruppe laufen, bis wir feststellen mussten, dass diese Gruppe gar nicht auf La Tresenta wollte, sondern Richtung Gran Paradiso in eine Südwand einstieg. Wir bogen ab und kamen zum Gletscher. Nach kurzem Anseilen ging es aber schnell weiter, nur leider mussten wir jetzt Spuren und der Schnee wurde zunehmend tiefer. Der 2-3cm dicke Harschdeckel hielt uns nicht und so brachen wir immer wieder tief ein. Vor allem die letzten 200hm wurden mehr zu einer Qual als einem Vergnügen. Aber der Gipfel kam trotzdem näher und wir konnten bald in strahlendem Sonneschein auf eine wolkenverhangene Poebene herab blicken.
In unseren Spuren schaffte es bald nach uns eine Gruppe Engländer auf den Gipfel. Sie wollten eigentlich auf den Gran Paradiso, hatten aber an der Hütte den falschen Weg genommen – ist ja auch so gar nicht die andere Richtung an der Hütte! So langsam trudelten doch noch weitere Gruppen ein, schließlich ist La Tresenta eine beliebte Eingehtour und wir machten uns an den Abstieg, wieder durch knietiefen Schnee. Abfahren oder kontrolliertes Abrutschen war da aber leider nicht möglich. Trotzdem hatten wir um 10 Uhr allen Schnee hinter uns gelassen und damit das Zeit totschlagen an der Hütte nicht ganz so lang werden würde, suchten wir uns erstmal einen netten Stein zum pausieren. Dort schliefen wir jede Menge und machten uns um 13 Uhr auf zur Hütte um weiter zu schlafen. Zum Abendessen stopften wir uns wieder mit Pasta voll bevor wir – genau – wieder geschlafen haben.
Damit wir am nächsten Morgen nicht mit allen anderen auf dem Gipfel stehen mussten, ließen wir uns das Frühstück hinstellen, so dass wir eine Stunde früher als alle anderen starten konnten. Aber das wollte dem Hüttenwirt erst einmal erklärt werden, der zwar Französisch und Italienisch sprach aber Deutsch und Englisch doch eher nicht. Zum Glück hatten wir am ersten Abend neben uns drei nette Südtiroler sitzen, deren Deutsch-Italienisch-Übersetzungskünste wir dann nutzen konnten.
So hieß es also um 2 Uhr 30 in einer noch tief schlummernden Hütte aufstehen, ein schnelles Frühstück zwischen die Zähne stopfen und so kamen wir um 3 Uhr 15 los. Vielleicht wäre es ganz klug gewesen, den Tag zuvor ein bisschen zu nutzen und sich den Anfang des Weges durch das Geröllfeld ein wenig genauer anzuschauen.
Wir hatten es nicht getan und so mussten wir nun im Licht der Stirnlampen den Weg finden. Das war natürlich völlig unmöglich und so stolperten wir bergauf durch das Geröllfeld immer auf der Suche nach einem Steinmanderl. Steinmanderl sahen wir dann auch ein paar, nur den Weg den man so wunderbar von der Hütte aus gesehen hatte, auf den trafen wir erst sehr spät.
Nachdem der Weg dann endlich gefunden war, ging es auch schon sehr bald auf Schnee. Zum Glück war die Nacht klar gewesen und so mussten wir nicht das gestrige Erlebnis wiederholen und konnten auf einigermaßen festem Schnee bergauf laufen, der immer besser wurde, als wir uns dem Gletscher näherten. Da wir noch recht früh im Jahr unterwegs waren und auch noch gut Schnee lag, konnten wir ohne Probleme über den alten Normalweg aufsteigen.
So allmählich wurde es auch immer heller und wir kamen an den Gletscherrand, an dem wir anseilten und direkt die Steigeisen anzogen. So trotteten wir gemütlich über den wunderbar gefrorenen Gletscher einer breiten Spur folgend der Sonne entgegen. Nach einer kurzen Trinkpause auf 3700m ging es im selben Schritt weiter und kurz darauf war der Gipfel dann wirklich zum Greifen nahe. Leider fühlte sich Ansa nicht mehr ganz so wohl. Ihr war ziemlich schlecht und sie musste ein wenig ausruhen. Aber dort im Schatten war es wirklich bitter kalt. Wir seilten nun ab, den Gletscher hatten wir sowieso so gut wie hinter uns und ich konnte schon mal das Stück bis in den Sattel zu den ersten Sonnenstrahlen vorgehen.
Dort setzt sich Ansa, um warmen Tee zu schlürfen und sich auszuruhen, während Ansgar und ich die paar Schritte zum Hauptgipfel hinüber gingen.
Wir genossen einen Moment lang die Aussicht und machten Gipfelfotos. Als wir zu Ansa zurückkehrten hüpfte die schon wieder putzmunter durch die Gegend und so konnten wir noch gemeinsam den Madonnengipfel erklimmen.
Hier konnten wir noch ein wenig die Ruhe genießen, das frühe aufstehen war eben doch ein kluge Entscheidung gewesen. Bevor die Massen, wir zählten auf dem Rückweg 50 Leute und die Hütte war wirklich nicht voll gewesen, eintrafen machten wir uns dann schleunigst auf den Rückweg. Da wir so früh unterwegs waren, es war jetzt gerade 9 Uhr, war der Schnee noch sehr weit runter gut gefroren und wir konnten ganz problemlos absteigen.
Auf den letzten Metern zur Hütte erkannten wir im Geröllfeld dann auch, dass es einen Haufen Wege und Unmengen von Steinmanderln in diesem Geröllfeld gab.
Um 11 Uhr erreichten wir schließlich glücklich die Hütte. Jetzt hieß es wieder ein wenig Zeit totschlagen. Aber wir hatten Glück, die drei Südtiroler kamen 1 ½ Stunden nach uns an der Hütte an, sie waren die Gran Paradiso Nordwand gegangen und so konnten wir uns den Rest des Nachmittags gegenseitig ein wenig Unterhalten, wir lernten eine Menge über das Verhältnis der Südtirol zu den Italienern.
So verbrachten wir dann auch noch einen netten Abend, wir mit dem einen Bier, die Südtiroler mit dem ein oder anderen. Aber am nächsten Morgen hieß es ja auch ausschlafen und dann nur noch zum Auto absteigen.
Eine wunderschöne Tour war es, bei traumhaftem Wetter und netter Gesellschaft. Leider steht unser erster 4000er ein wenig im Schatten der nun kommenden Elbrus-Tour. Hoffen wir einfach mal, die Akklimatisation hilft uns ein wenig dabei.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Quer durch Baden-Württemberg

Ich wollte es immer schon mal ausprobieren, von Karlsruhe nach Kirchberg an der Jagst zu radeln. Erst bis Heilbronn und dann weiter nach Osten.
Ein verlängertes Wochenende ohne Pläne stand vor der Tür, hier sah das Wetter gar nicht so schlecht aus, in den Bergen leider weniger prickelnd. Deswegen waren wir auch nicht auf Skitour unterwegs. Also kam ich kurzerhand auf die Idee, man könnte ja endlich mal diese Radtour machen. Viel Zeit zum Überlegen blieb nicht und so schauten wir nur was Map 24 sagte, natürlich ohne Autobahnbenutzung – 140km!
Wahrscheinlich würden es ein paar mehr werden, aber das klang doch eigentlich ganz machbar. Also wollten wir am Donnerstag um 8 Uhr starten. Los kamen wir dann natürlich erst um halb neun, aber was soll’s.
Wir waren guten Mutes und nach Durlach konnte man sich ja auch erstmal gemütlich einrollen. In Grötzingen fanden wir dann auch direkt den Radweg nach Bretten. Der wurde dann aber leider schon mal irgendwie länger als gedacht. Non Stopp hoch und runter und wenn es auch nie viel hoch ist, es kommt halt doch einiges zusammen.
Nach 30 km in Bretten angekommen, bezweifelte ich schon ernsthaft, dass wir jemals nach Kirchberg gelangen würden.
Ab Bretten wollten wir dem Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee Radweg folgen. Der machte auf dem Weg bis Eppingen aber so viel Schleifen, dass wir uns entschieden, lieber ein wenig größere Straßen, anstelle von Feld- und Waldwegen, in Kauf zu nehmen und abzukürzen.
Eine durchaus kluge Entscheidung. Es ging endlich ein bisschen flotter voran. Um Eppingen anzuschauen hatten wir natürlich keine Zeit, aber dass, was wir beim durchrollen sahen, war ein wirklich nettes Städtchen mit schöner Altstadt.
Wir folgten noch ein Stück der Elsenz Richtung Norden, bis wir auf den Kraichgau-Burgen Radweg stießen der uns bis nach Kirchberg bringen sollte.
Ich war in diesem Jahr noch nicht einmal auf dem Rad gesessen und inzwischen fingen Rücken und Hintern an zu schmerzen.
Wir radelten tapfer weiter, ohne noch richtig an unser Ziel zu glauben, Ansa zumindest mit mehr Ehrgeiz als ich und erreichten zum Mittagessen um halb zwei Heilbronn. Zu dem Zeitpunkt hatten wir bereits 85km hinter uns.
Eine gute Stunde später ging es wieder weiter. Nach so einer Pause fühlt man sich doch gleich um einiges frischer und wir glaubten tatsächlich noch einmal, dass es machbar war.
Aber es wurde später, die Beine schnell wieder müder und vor Bretzfeld standen wir vor der Wahl: Jetzt noch gemütlich bis Öhringen fahren und von dort ohne Probleme einen Zug nach Karlsruhe bekommen oder weiterradeln. Es waren als wir Entscheidungspause machten noch ca. 13km bis Öhringen, wir waren bei 107 km und von Öhringen bis Kirchberg würden noch einmal 62km auf und ab auf uns zukommen. Inzwischen war es dann auch nach 4 Uhr, also um 5 in Öhringen und dann noch einmal mindestens 3 Stunden? - Und man wird ja auch immer müder…
Der Zug war einfach zu verlockend und so stiegen wir um kurz nach fünf in die Bahn nach Karlsruhe. Trotz des nicht erreichten Ziels war es eine sehr nette Radtour und mit dem Mountainbike sind auch 120km ein gutes Ergebnis.
Und jetzt - so nach 5 Tagen erholen und drüber nachdenken – eigentlich müsste es ja schon gehen – fürs Wochenende ist in den Bergen wieder schlechtes Wetter angesagt – Und ein Wochenende ohne Herausforderungen, dass geht einfach nicht!

Mittwoch, 21. Mai 2008

Mein Rad und ich

Da bin ich wieder. Viel früher als erwartet. Das Wetter hatte kein Einsehen mit mir und die Aussicht auf vier Tage Regen lockten nicht. So entschied ich, als es noch halbwegs einfach war, den Zug zurückzunehmen. Aber alles nach der Reihe:
Freitag machte ich mich auf. Die Wettervorhersage war nicht die beste, die lange Schönwetterperiode schien zu Ende zu sein. Immerhin kam manchmal die Sonne zum Vorschein. Ich startete in Bad Dürrheim. Von dort ging es erst einmal bergauf nach Hochemmingen und weiter nach Öfingen. Bereits bei der ersten Steigung fiel mir auf, dass doch etwas Gepäck am Rad hängt. Wann bin ich schon mal mit Packtaschen gefahren? Obwohl ich mal wieder minimalistisch gepackt hatte, für eine Woche braucht man einfach ein paar Dinge mehr.
Von Öfingen aus, das ich über die alte Straße, den direkten Weg, erreichte, fuhr ich weiter über Ippingen nach Immendingen. Ich hatte mir vorher die Strecke gut eingeprägt, da ich für diesen Teil noch keine Karte besaß. In Immendingen allerdings begann zwar eine Beschilderung für Radfahrer, doch gab es die nur für den Donauradweg. Nach einem kurzen Umweg musste ich schließlich doch der Straße nach Hattingen und weiter zum Witthoh folgen. Von Liptingen aus ging es über einen Waldweg hinunter nach Heudorf im Hegau. Diesen Weg zu finden war doch mehr Intuition, die Karte ist für spezielle Unternehmungen doch etwas ungenau. Schließlich folgte ich den Radwegschildern zum Bodensee. Hier angekommen suchte ich nach einem netten Plätzchen am See, ich hatte Hunger. In Sipplingen wurde ich endlich fündig und ich genoss es, alle viere in der Sonne von mir zu strecken. Mittlerweile war ich schon 70 km gefahren und ich wollte noch den ganzen Bodensee entlang. Doch hier ist alles flach, der Weg gut ausgeschildert, das einzige Hindernis sind zu viele Urlauber. Ich kann mir nicht vorstellen, den Bodenseeradweg im Sommer zu fahren, da schleicht man dann wohl mehr, selbst jetzt im Mai war schon so viel los, dass ich teilweise Slalom gefahren bin. Nur ein paar Radler mit Gepäck kamen mir entgegen, die meisten waren Spazierfahrer oder Fußgänger. Von Fischbach bis Friedrichshafen folgt der Radweg der B31, dieses Stück ist wirklich hässlich. Hinter Friedrichshafen fährt man selten direkt am See, das Ufer scheint moorig zu sein. Auch hatte ich mittlerweile wenig Lust, aber es war ja noch früh am Tag. So fuhr ich bis kurz vor Lindau und fand auf dem Weg eine Unterkunft.
Am Samstag hingen die Wolken tief und ganz dicht, der Himmel war ziemlich dunkel und versprach nichts Gutes. Nach dem Frühstück, ich war der einzige Gast und hatte das Buffet direkt am Tisch, folgte ich dem Bodenseeradweg weiter bis Bregenz. Kühler war es als am Vortag. In Bregenz bog ich dann Richtung Bregenzer Wald ab, ich wollte ins Allgäu. Somit musste ich erst einmal bergauf, nach Langen. Dazu musste ich auf der Straße fahren. Hinter Langen ging es noch mal ein wenig bergab, bevor der lange Anstieg nach Sulzberg folgte. Hier blieb ich ein paar mal stehen, einerseits, um was zu essen, andererseits um den Ausblick zu genießen. In Sulzberg angekommen, packte ich mich ein, hier auf 1000m war es doch sehr frisch. Doch der Ausblick von hier oben ist gigantisch. Vis-a-vis vom Pfänder auf selber Höhe hat man bei guter Sicht in die eine Richtung einen herrlichen Blick zum Alpstein, in die andere Richtung in den Bregenzer Wald und Arlberg. Wahrscheinlich sieht man noch mehr, aber das kann ich leider nicht beurteilen. Die Abfahrt von Sulzberg war steil und kühl, unten angekommen war ich quasi schon wieder in Deutschland. Ich wollte weiter nach Oberstaufen. Etwa auf halber Strecke fing es dann endgültig an zu regnen. So machte ich in einer dieser schön hergerichteten Bushaltestellen, an denen am Wochenende eh kein Bus verkehrt, gezwungenermaßen Mittag. Es sah so aus, als ob es sich einregnen würde. Nach einer dreiviertel Stunde, beschloss ich, mich regenfest zu machen und weiterzufahren. Besonders angenehm war das zwar nicht, vor allem da meine Jacke nicht wie erwartet regenfest ist, aber vom Sitzen wurde mir nur kalt. In Oberstaufen angekommen hörte es auch schon wieder auf und ich war froh, diese Plastiksauna ausziehen zu können. Leider hingen die Wolken so tief, dass ich nichts von der Umgebung sah. Hinter Oberstaufen traf ich dann auf den Bodensee-Königsee-Radweg, den ich bereits in Lindau gesehen hatte, der aber die Berge umgeht und immer am nördlichen Bergrand vorbeiführt. Diesem folgte ich nun bis Immenstadt. Am Alpsee machte ich noch mal eine Pause, die Grüntenspitze war sogar frei. In Immenstadt wechselte ich die Radwege: Ich folgte nun dem Illerradweg bis Sonthofen. Dieser führt am Illerdamm entlang und ist ein Schotterweg. Dank der Nässe war ich schnell total dreckig. Zum Fahren war dieses Stück trotzdem sehr angenehm, zumindest für die 10 km. In Sonthofen ging es dann nur noch an der Straße entlang nach Hindelang, oder wie es heute heißt Bad Hindelang. Hier suchte ich mir eine Unterkunft, das Oberjoch wollte ich am nächsten Tag in Angriff nehmen. Dabei kam ich im Café Sonja unter, eine wirklich nette Unterkunft mit sehr leckerem Kuchen. Abends fing es dann wieder an zu regnen und schüttete die Nacht fröhlich weiter. Die Aussichten für die nächsten vier Tage versprachen keine Besserung, so dass ich am Sonntagmorgen kurzerhand entschied, nach Immenstadt zurückzufahren, um dort den Zug nach Hause zu nehmen. Schade um das schöne Oberjoch, aber vielleicht gibt es ja später im Jahr eine Fortsetzung.

Dienstag, 13. Mai 2008

Trainingsgelände

Ideen zum Training in und um Karlsruhe:
  • Turmberg Durlach:
    Hier bietet sich einerseits die Möglichkeit für Bergläufe, andererseits für Treppenläufe.
    Von der Haltestelle "Turmberg" in Durlach geht es geradeaus an der Turmbergapotheke vorbei zur Talstation der Turmbergbahn. Links führt die Straße steil hinauf, um auf den Berg zu kommen. Möchte man lieber zur Treppe, biegt man direkt vor der Talstation rechts ab. Nach ca. 200m geht links die Treppe ab. Diese ist sehr unregelmäßig und von daher besonders schmerzend. Bis zut Aussichtsterasse sind es 534 Stufen, wer sogar bis auf den Turm läuft hat gut 700 in den Beinen.
  • Bergläufe Ettlingen
  • Berglauf Merkur:
    Start in Lichtental, von dort den Schildern des Wanderwegs Richtung Merkur Talstation folgen. An der Talstation rechts ab und durch den Wald nach oben. Hierbei führen mehrere Wege zum Ziel, sie variieren in Länge und Steilheit. Insgesamt sind 500 hm zu überwinden, je nach Wegstrecke bis zu 7 km.
  • Berglauf Badener Höhe:
    Start am Bahnhof Forbach. Hierbei folgt man ausschließlich dem Westweg (rote Raute auf weißem Grund). Vom Bahnhof geht es links über die Hozbrücke und die Murg. Geradeaus durch den Ort den Berg hoch. Danach führt der größte Teil des Weges im Schatten im Wald. Es ist ein angenehmer Wanderwegs, ab und zu muss man einem Fahrweg folgen. An der Wegscheid kann man entweder links dem Westweg zum See folgen oder rechts weiterlaufen, dann verliert man weniger Höhe. Beide Wege treffen sich später wieder. Von der Wegscheid bis kurz vor dem Herrenwieser See ist alles Fahrweg, teilweise sehr sonnig und warm. Die letzten 200 hm führen über einen schmalen Wanderweg bis zum Seekopf, von dort aus ist der Turm der Badener Höhe bereits zu sehen.
    Wegstrecke: 10 km; ca. 780 hm

Sonntag, 4. Mai 2008

Wunsch und Wirklichkeit

Endlich sollte es so weit sein und Ansas Kindheitstraum, den Großvenediger zu besteigen, sollte sich erfüllen. – Naja zumindest wurde fast was draus.
Nachdem alle unsere Herren keine Zeit oder Familienverpflichtungen hatten, zogen wir, Ansa und ich, dieses Wochenende alleine los. Der Wetterbericht hatte für Donnerstag, den 1.Mai noch nichts Gutes versprochen, aber dann mit steigender Tendenz bis Sonntag immer besseres Wetter vorhergesagt. Nachdem wir von Freitag auf Samstag noch einen Platz auf der Neuen Prager Hütte bekommen hatten, machten wir uns Donnerstagnachmittag auf den Weg nach Hollersbach. Dort übernachteten wir und konnten so am nächsten morgen, ohne übermäßig früh aufstehen zu müssen, zeitig loslaufen.
Der riesengroße Parkplatz am Matreier Tauernhaus (1512 m) war ziemlich leer und noch im Winter, die Parkuhren waren noch verpackt. Zunächst musste noch ein bisschen verpackt werden und ich war furchtbar stolz auf mich, Seil und Helm in den Rucksack zu bekommen. Nachdem wir die Ski dann auch
noch am Rucksack verstaut hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg, auf der Straße Richtung Innergschlöß (1691hm). Zunächst ging es an dicht mit Krokussen bewachsenen Wiesen vorbei, bevor wir mit jedem Schritt ein wenig mehr dem Frühling entflohen und in den Winter zurückkehrten. Später erfuhren wir, dass die Straße erst kürzlich geräumt worden war, bis dahin war der Zustieg noch bequem machbar. Der Himmel war bedeckt und kurz vor Innergschlöß begann es zu schneien. Dies bedeutet für uns dann aber auch endlich die Ski vom Buckel nehmen zu dürfen, so dass der Rucksack zumindest ein bisschen leichter wurde und wir konnten gemütlich weiter hinter ins Tal schlappen.
Bei ca. 1750 m überquerten wir den Fluss auf einer Brücke und folgten der schon vorhandenen Spur Richtung Südwesten. Dabei ging es zuerst relativ steil durch einzelne Felsstufen und an Bäumen vorbeiquetschend 200 hm hinauf. Es war noch recht früh am Tag und so war die Spur noch gut verfroren und somit manchmal recht rutschig. Aber was uns wirklich am Verstand zweifeln ließ, waren die Fußspuren, die diese wunderschöne Skispur zertrampelt hatten. Richtig, Fußspuren keine Schneeschuhspuren. Teilweise waren der oder die bestimmt hüfttief eingesunken. Wie bitte kommt man Anfang Mai, wo es noch ordentlich Schnee hat, auf die Idee den Großvenediger zu Fuß zu besteigen???
Das Problem war, dadurch, dass alles so verfroren war und die Fußspuren in der Spur, dass der Ski oft kaum Auflagefläche hatte, was halt zu dem ein oder anderen unfreiwilligen Zurückrutschen führte.
Wir stiegen weiter und inzwischen ließ sich auch die Sonne immer mal wieder kurz blicken. Es ging durch kupiert Gelände gemütlich Richtung Unterer Keesboden. Kurz vor dem Gletscher machten wir eine ausgedehnte Rast. Dabei kamen uns zunächst drei Fußgänger entgegen. Hätten sie nicht irgendeine osteuropäische Sprache gesprochen, hätten wir ihnen wahrscheinlich deutlich klar gemacht, dass wir sie fürs Spurzertrampeln hassten. Gefolgt wurden die drei von zwei Schneeschuhtourengehern in der Skispur. Kaum sahen sie, dass wir dort saßen, verließen sie die Skispur und gerade waren sie an uns vorbei, ging es flux zurück in die Spur. Nicht, dass der Boden gefroren war und sie sowieso nicht eingesunken wären, nein, man musste die Spur zertrampeln.
Wir saßen dort kaum fünf weitere Minuten kamen von unten drei Sachsen – mit Bergschuhen an den Füßen.
Langsam überlegten wir uns, ob jetzt wir oder die hier irgendwie falsch ware
n. Zum Glück kamen kurz drauf die ersten Skibergsteiger und unser Weltbild wurde wieder zu Recht gerückt. Eine interessante Pause war das auf alle Fälle gewesen.
Aber wir machten uns wieder auf den Weg und überquerten flott den flachen Teil des Unteren Keesbodens. Danach ging es die letzten 500hm zur Hütte in einem großen Bogen am Punkt 2754 vorbei. Und da war jemand beim Spuren wirklich motiviert gewesen. Die Spur war aber auch wirklich so sakrisch steil. Leider konnte sich aber niemand dazu motivieren, eine neue Spur zu legen und so quälten sich alle der Hütte entgegen. Die letzten 150hm sah man sie dann auch schon und sie wirkte so nahe. Der Weg, bis wir sie erreichten, zog sich aber auf den letzten paar Metern wie Kaugummi in die Länge. So erreichten wir um kurz nach eins nach 5 ½ Stunden die Hütte.
Dort hatten wir jetzt jede Menge Zeit, die tot geschlagen werden wollte. Aber die Hüttenwirtin bemühte sich redlich und teilte uns schnell noch drei Herren an den Tisch zu. So zwei junge Mädels kann man ja nicht alleine lassen.
Früh schlafen gingen wir dennoch, mit dem Gewissen, dass es morgen bestimmt besseres Wetter geben würde. Um halb sechs war Frühstücken angesagt. Draußen ging ein enormer Wind und der Himmel war dick mit Wolken bedeckt. Hohe Bewölkung, wenn man im Tal ist für uns bedeutete das aber, dass der Gipfel irgendwo in einer dicken weißen Suppe hing. Wir ließen uns viel Zeit beim Frühstück und machten uns um halb sieben auf den Weg. Am Punkt 2993 seilten wir an bevor es auf den Gletscher ging. Aber auch da war schon nicht wirklich viel zu sehen. Vor uns waren noch zwei Jungs unterwegs, die uns kurz darauf wieder entgegen kamen und dann doch mit uns weiter gingen. Noch sah man ein paar Abfahrtsspuren vom Vortag. Aber es wehte halt doch ordentlich, so dass nicht viel erkennbar war. Auf ca. 3100 m nach einigen Diskussionen mit den anderen beiden und zwei weiteren, die zu uns gestoßen waren, entschieden Ansa und ich umzukehren. Die anderen gingen zwar weiter, aber wir konnten nicht einsehen, welchen Sinn es haben sollte, in dickstem Nebel über einen Gletscher zu stochern, nur um das Gipfelkreuz des Großvenedigers gesehen zu haben. Wir fanden die Aktion, so im Nebel doch nicht ganz ungefährlich.
Also fellten wir ab und machten uns an die Abfahrt. Was da auf uns
wartete war wirklich das schlimmste was ich je an Abfahrt erlebt hab. Zunächst war es noch ein Harschdeckel der mal hielt, mal durchbrach. Mich brachte das zu einem hässlichen Sturz, bei dem ich ziemlich kräftig mit dem Kopf auf dem steinharten Schnee aufschlug und das erste Mal beim Skitourengehen wirklich dankbar war, einen Helm aufzuhaben. Danach folgten ungefähr 1000 hm Horrorabfahrt. Am Tag zuvor waren eine Menge Leute abgefahren, so dass der Schnee ordentlich zerfahren war. Der war jetzt über Nacht bockelhart gefroren. Dort mussten wir jetzt durch. Man konnte den Ski kaum kontrollieren, von Schwingen war gar nicht erst die Rede. Es war ein bisschen so, wie wenn man in einem Lawinenfeld abfahren muss, dessen Brocken total festgefroren sind und das eben 1000 hm lang. Und unten wartete ja noch der enge Teil durch die Bäume auf uns. Wir fragten uns wirklich, wie wir da überhaupt abfahren sollten. Aber manchmal muss man halt auch ein bisschen Glück haben. Unten war es schon so warm, dass der Schnee dort weich war und diese letzten 200hm bis zur Straße kein wirkliches Problem mehr darstellten. So kamen wir glücklich, dass wir es endlich geschafft hatten, unten an der Brücke an. Dort machten sich gerade drei Männer fertig zum Aufstieg. Als sie hörten, dass wir nicht auf dem Gipfel gewesen waren, meinten sie, wir sollten doch direkt wieder mit zur vollen Hütte aufsteigen. Man könnte ja ein wenig zusammen rücken. Nein, nein, das brauchten wir nun wirklich nicht.
Ein Blick zurück zeigte, dass, obwohl der Himmel jetzt immer wieder blaue stellen frei gab, sich die Wolken am Großvenediger festsaugten und wirkliche keine Möglichkeit auf Sicht dort oben boten.

Wir schulterten die Ski und machten uns an den Fußmarsch aus dem Tal heraus. Dabei begegneten wir so vielen Leuten, dass wir dankbar waren, raus und nicht rein zu laufen. Alles im Auto verstaut ging es zurück in den Sommer.
Auch wenn wir diesmal kein Gipfelglück hatten, war es ein wunderschönes und sehr, sehr lustiges Wochenende.
Wir werden uns den Gipfel schon noch holen, aber dann bitte nicht am Wochenende, in der Hoffnung, wir sind ein bisschen mehr allein.

Montag, 28. April 2008

Der Tödi

Die Bedingungen waren optimal vorhergesagt. Da ließen wir uns nicht zwei Mal bitten. Anja, Ansgar, Erik und ich machten uns Freitagmorgen um 3 Uhr pünktlich in Karlsruhe auf den Weg Richtung Glarner Alpen. Um 7 Uhr waren wir am Urnerboden. Das Wetter war nass und wolkenverhangen, von der Sonne weit und breit nichts zu sehen. Nach einer kurzen Lagebesprechung entschieden wir uns trotzdem zum Fisetenpass (1938 m) aufzufahren und von dort weiter zu gehen, zwei weitere Skitourengeher am Parkplatz hatten sich ebenfalls dafür entschieden. Die Alternative wäre der normale Hüttenzustieg zur Fridolinshütte von Tierfehd aus gewesen. Am Gemsfairenstock
Oben war es sehr zugig. Wir waren in den Wolken. Zu Beginn war noch eine Spur von unseren Vorgängern sichtbar, die aber immer öfter bereits verweht war. Dazu kam noch Schneefall, der ins Gesicht peitschte. Die „Sandstrahlmaschine“ lief auf Hochtouren. Bald trafen wir vier Leute, die zwei vom Parkplatz und einen Vater mit seinem Sohn, die Probleme mit der Wegfindung hatten. Zwei entschieden abzufahren, Vater und Sohn schlossen sich uns an. Erik war überzeugt, dass wir den Weg finden würden. Und wirklich war der Aufstieg zum Gemsfairenstock relativ gut zu finden. Den Gipfel erkannte man lediglich am Kreuz, sonst sah man nicht viel. Bei der Abfahrt wollten wir den möglichst direkten Weg nehmen und nicht über die Claridenhütte fahren. Es wurden immer mal wieder ein paar Felsen sichtbar, so dass wir uns orientieren konnten. Wir fuhren immer ein Stück und begutachteten dann die Lage. So schlugen wir uns durch. Der Schnee war sehr schwer und feucht. Nur der letzte Abhang vor Ober Sand stellte uns vor größere Probleme. Hier mussten wir den Weg suchen, das ist mit Ski im tiefen Schnee ganz schön ermüdend. Glücklicherweise zogen die Wolken kurz raus, so dass Erik eine Abfahrtsmöglichkeit fand. Steil war auch diese, mit Felsen unter dem Schnee, aber immerhin besser als die Felsabbrüche links und rechts neben uns. Wir fuhren den Hang (60 hm) einzeln, da er von oben schwer einzuschätzen war. Von der Mulde (1937 m) mussten wir nun noch mal auf 2265 m aufsteigen, um dann zur Hütte abfahren zu können. Dabei fuhren wir am Hang entlang, um ohne Gegenanstieg zur Hütte zu kommen und querten mehrere Lawinenfelder. Es wurde einem wieder bewusst, wie schwer Lawinenschnee ist. Müde waren wir auf der Hütte, es war bereits 17.30 Uhr, die Wegfindung hatte uns sehr viel Zeit gekostet. Die Fridolinshütte ist sehr gemütlich, sie war auch nicht ganz voll. Nach dem Essen hatte es aufgeklart, die Wetterbesserung kam zwar viel später als angekündigt, versprach aber für den folgenden Tag einiges. Die Route auf den Tödi
Am TödiFrühstück gab es um 4:30 Uhr, der Himmel war sternenklar und der Hängegletscher oberhalb der Hütte vom Mond angestrahlt. Eine wunderschöne Stimmung. Wir machten uns um kurz nach 5 als erste auf den Weg. Zum Gletscher fuhren wir mit Stirnlampe ab, nach dem Anseilen war es hell genug. Zuerst mussten wir die zwei Gletscherbrüche überwinden, die aber beide gut zugeschneit waren und damit beste Bedingungen versprachen. Der erste ist relativ einfach durch die Mitte zu überwinden, beim zweiten mussten wir die beste Route suchen. Dabei gab es doch sehr interessante Aufstiegsstellen. Es waren einige Seilschaften unterwegs, so dass es immer mal wieder ein bisschen stockte. Wie wir hier abfahren wollten, war mir allerdings noch ein Rätsel. Nach den Gletscherbrüchen auf 2800 m kamen wir in die Sonne. Angenehm warm war es (für diese Höhe). Hier vesperten wir erst mal, nach 3 Stunden knurrte uns der Magen. Dabei überholten uns vier Leute, die aus dem Tal aufgestiegen waren. 2800 hm in fünf Stunden ist schon ganz schön krass. Nach der Pause verlief die Spur flacher, wir mussten etwas Strecke zurücklegen, trotzdem gingen wir angeseilt weiter. Wir waren relativ langsam unterwegs, trotzdem waren die letzten 200 hm für mich eine Qual. Nach fast sechs Stunden waren wir glücklich und zufrieden oben auf dem Tödi.
Auf dem Gipfel hatte man einen wunderschönen Blick in alle Richtungen. Es war relativ windstill, manche Berge waren jedoch wolkenverhangen. Der erste Teil der Abfahrt war herrlich. Obwohl der Pulver schon verspurt war, fand jeder noch eine schöne Linie. Je tiefer wir kamen, desto schwerer wurde der Schnee. Erstaunlicherweise war das Abfahren durch die Brüche kein Problem. Es war total beeindruckend neben diesen Eisriesen zu stehen und über sie einen Weg nach unten zu finden. Ansgar im GletscherbruchAnja und Ansa im Bruchim Tal
Nach den Brüchen folgte die lange Abfahrt durch ein tief eingeschnittenes Tal nach Tierfehd. Wir mussten uns beeilen, da die Gefahr von Nassschneelawinen am Nachmittag zunahm. Wir durchquerten noch mal einige Lawinenfelder. Spaß ist was anderes, vor allem Ansgar war ziemlich genervt und schnallte irgendwann die Ski ab. Ab dem Stausee in Hinter Sand folgt die Route dem Fahrweg. Allerdings war hier der Schnee schon eher Mangelware. So mussten wir häufig die Ski tragen. Trotzdem ist dies noch viel angenehmer als den Weg im Sommer zu Fuß rauszulaufen. Auf ca. 1000m blieb uns nichts mehr übrig als die Ski am Rucksack zu verstauen und zu gehen. So kamen wir müde und glücklich in Tierfehd an. Während Ansgar das Auto holte, lagen wir drei gemütlich in der Sonne. Es ist einfach herrlich, nach dem Winter oben in den Frühling unten zu kommen und die leuchtenden Gletscher zu betrachten.
  • Gemsfairenstock 2972 m
  • Stützpunkt: Fridolinshütte 2111 m
  • Tödi 3614 m, höchster Berg der Glarner Alpen, S
  • Karte: Skitourenkarte Klausenpass 246 S

Dienstag, 15. April 2008

Die Sonnenanbeter

Nachdem ich meine erste Hauptdiplomsprüfung hinter mich gebracht hatte und Ansas erste Version der Diplomarbeit stand, brauchten wir dringend mal wieder eine Skitour.
Mit Ansgar zusammen wollten wir eigentlich auf den Gran Paradiso, aber das Wetter ließ wirklich kaum etwas zu. Auch die gesamte Schweiz versprach für dieses Wochenende kein skitourenfreundliches Wetter.
Wir entschieden uns schließlich zusammen mit Hansi, der sich uns tollerweise noch angeschlossen hatte, zur Vernagthütte zu gehen. Auch fürs Ötztal war der Wetterbericht, vor allem für den Samstag eher bescheiden, aber das nahmen wir in Kauf, um endlich mal wieder auf Tourenski zu stehen.
Wir hatten als Treffpunkt 3 Uhr am Freitagmorgen bei Hansi ausgemacht, um dann mit seinem Auto weiter fahren zu können. Leider verlor seins Kühlwasser, so dass wir uns zu viert mit kompletter Ausrüstung in mein Autochen quetschten. Es hätte nicht mehr Gepäck sein dürfen, aber es ging und somit wäre dann auch bewiesen, dass man zu viert in einem Focus (kein Kombi) auf Skitour fahren kann.
Um kurz nach neun erreichten wir Rofen und machten uns startklar. Zunächst musste noch geklärt werden, wer das Seil trägt. Die Herren hatten kein Erbarmen mit uns und so nahm ich das Seil zuerst, in der Hoffnung es dann möglichst bald wieder loszuwerden. Was auch gelang!
Wir folgten zunächst einem Forstweg über Wiesen. Der Weg selber hatte aber meist noch genug Schnee, so dass wir die Ski nicht tragen brauchten. Ab der Materialseilbahn ging es dann auf dem Sommerweg weiter. Dort kamen schone eine Menge Steine raus. Hoch konnte man da zwar noch gut mit Ski drüber kraxeln, aber es war sofort klar, dass das nichts werden würde beim abfahren.
Der Weg war schließlich mit Stangen markiert. Leider schafften wir es trotzdem, fälschlicherweise nach rechts abzubiegen, so dass wir uns 80 hm extra aufhalsten. Der eigentliche Weg ging nämlich an dieser Stelle noch einmal leicht herunter bevor er ins Tal hineinzog und zu einer kleinen Brücke führte.
Bevor wir dort hingelangten machten wir aber an einem kleinen, zerfallenen Hüttchen noch eine Pause. Sehr eilig hatten wir es eh nicht. Das Wetter war doch eher bescheiden und wir würden sowieso keinen Gipfel mehr angehen.
Von der Brücke aus war es dann nur noch eine kleine, etwas steilere Stufe bis zur Vernagthütte auf 2760 m. Die Hütte war ziemlich voll. Zwei große französische Gruppen waren dort. Trotzdem hatten wir Glück und wurden nicht wie angekündigt in den Winterraum gesteckt, sondern bekamen gemütliche Lagerbetten in relativ kleinen Lagern, die Ruhe für die Nacht versprachen. Allerdings in zwei unterschiedlichen Räumen. So machten wir für den nächsten Tag 7 Uhr als Frühstückszeit aus, um dann zu beschließen, was wir machen wollten.
Um 7.30 Uhr hatten sich die Herren immer noch nicht blicken lassen und Ansa und ich waren bereits mit dem Frühstück fertig. Das Wetter sah zwar wirklich nicht danach aus, als würden wir überhaupt die Nase aus dem Fenster strecken und zu dem war die Lawinenwarnstufe, wie vorhergesagt, auf eine drei gestiegen, aber trotzdem könnten die zwei sich schon blicken lassen. Als ich nach ihnen schauen ging, lagen sie noch im Bett. Die Erklärung: Der Hüttenwirt hatte gestern Abend noch gesagt gegen Mittag sollte das Wetter besser werden und sie wussten leider nicht wo wir schlafen, um es uns mitzuteilen. – Ahh ja ist klar!
Um 10 Uhr wurde das Wetter dann aber doch ein wenig besser. Also, es gab Moment wo man weiter als zum Fahnenmast sehen konnte der fünf Meter vor der Hütte stand und der Schneefall ließ nach. So machten wir uns dann auf den Weg Richtung Fluchtkogel und hatten sogar Glück, eine Spur war schon vorhanden. Trotzdem war es inzwischen wieder ziemlich zugezogen und bei 20 m Sichtweite wollten wir wahrlich nicht über den Gletscher. Aber in diesem Dampfkessel in dem wir uns befanden, es war relativ warm und der Nebel tat das seinige, ließ es sich doch ohne frieren eine Weile im Schnee aushalten.



Also machten wir es uns am Fuße des Gletschers gemütlich und warteten – und warteten – und warteten, aber irgendwie wollte der Nebel nicht weg und die Sonne nicht her.
Hansi versuchte es schließlich mit Sonnenanbetung und kurz darauf begann Ansgar Stimmen zu hören. Alles insgesamt eher unheimlich, wenn man bedenkt das um uns rum nichts als weiß war.
Tatsächlich erschien aber kurz darauf, zwar nicht die Sonne, aber ein Engel in Form eines Bergführers mit Gruppe, die auf dem Rückweg vom Fluchtkogel waren. Etwa 200hm über uns sollte die Sicht viel besser sein, sie hatten keine Spalten gesehen und eine Spur lag ja jetzt auch schon.
Das war unser Startschuss und wir machten uns auf den Weg nach oben. Tatsächlich wurde die Sache mit der Sicht lange nicht besser, zwischendurch begann es sogar noch einmal zu schneien. Im Aufstieg gingen wir am Seil. Durch die unglaublich hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze macht uns der Anstieg aber ziemlich zu schaffen und so erreichten wir erst um 15 Uhr, ohne irgendeinen Berg um uns herum zu sehen, den Gipfel auf 3500m.
Was allerdings jetzt auf uns wartete war eine wunderschöne Abfahrt, die wir ohne Seil in Angriff nahmen, mit wirklich traumhaftem Pulver. Eben so, wie man sich das mit dem Skitourengehen immer vorstellt und die Sicht war wenigstens so, dass man ohne größere Probleme abfahren konnte. Wenn das Hochlaufen bei diesem Dampfbad-Klima nicht so anstrengend gewesen wäre, man hätte es einfach noch mal machen müssen.
Aber auch so war der Tag noch viel besser geworden als erwartet und wir freuten uns schon alle auf den nächsten.
Zwar war beim Aufstehen noch kein strahlender Sonnenschein, aber eben doch Sicht und wir machten uns mit einer ziemlich großen Meute auf den Weg Richtung Hochvernagtspitze (3539m). Zu unserer großen Freude bogen alle anderen Richtung Wildspitze ab. Wir waren somit ganz allein und krochen allmählich dem Gipfel entgegen mit kurzen Fotografierpausen. Die Temperaturen waren heute deutlich tiefer als an den beiden Vortagen und mit einem gleichmäßigen Tempo von Anfang an ging es uns allen an diesem Tag richtig gut, so dass wir flott vorankamen. Eigentlich hatten wir uns eine schöne Gipfelrast mit toller Aussicht vorgestellt, oben pfiff es aber ganz gewaltig, so dass wir uns schnell an die Abfahrt machten. Und die war noch einmal einfach himmlisch. Kaum waren wir etwas tiefer war es nicht mehr so windig und die Sonne ließ sich auch immer mehr blicken.
Nach einer gemütlichen Pause unter Hansis Olympiahang, ein Traumhang auf dem man wirklich alles geben musste, machten wir uns auf den Heimweg zu Hütte. Leider verhinderte ein ziemlich steiler Hang, in den nun doch schon länger die Sonne reinknallte, kurz vor der Hütte, den direkten Weg zu eben dieser. Schließlich hatten wir immer noch einen dreier. So mussten wir einen Umweg in Kauf nehmen und noch einmal den letzten Hang zu Hütte aufsteigen um unsere restlichen Sachen dort abzuholen. Diesen Part übernahmen dann aber Hansi und Ansa, während Ansgar und ich einen Schneemann bauten.
Bei der Abfahrt zurück ins Tal wurde der Skifahrspass dann sichtlich geringer. Schwerer Schnee, zerfahren, gefolgt von immer weniger der weißen Pracht und somit einigen Steinen ließ uns wünschen, wir wären schon am Auto.
Aber insgesamt ging es noch recht gut und große Teile des Forstweges waren dann auch noch befahrbar. Am Auto angelangt mussten wir dann feststellen, dass nichts mehr ging. Wir hatten das Licht angelassen. In Rofen gibt es aber ein Gasthaus, zwar geschlossen, aber trotzdem gab uns der Besitzer netter Weise Starthilfe. Leider fiel mir beim aufschließen der Motorhaube noch der Schlüssel vorne ins Auto und landete auf einem Rost, mit den Fingern unerreichbar. Er musste erst einmal mit der Hilfe von Brillenbügeln geborgen werden, bevor wir das Auto endlich wieder zum laufen brachten.
So erreichten wir schließlich müde, aber glücklich und zufrieden um Mitternacht Karlsruhe.
Dafür, dass wir eine so schlechte Wettervorhersage hatten, verbrachten wir ein fantastisches Wochenende mit sehr schönen Touren auf tolle „Dreieinhalbtausender“ und wirklich wunderschönen Abfahrten.
  • Vernagthütte
  • Alpenvereins Skitourenkarte Blatt 30/6 Ötztaler Alpen, Wildspitze

Freitag, 21. März 2008

Sport bei Sturmwarnung

Aus der Skidurchquerung wurde dank Schneefällen und Lawinenwarnstufe 3 nichts. Also musste ein Alternativplan her. Und der hieß Kondition trainieren. So fiel uns auch nichts Besseres ein, als Karfreitag nach Baden-Baden zu fahren. Nein, nicht in die Therme, der Merkur war unser Ziel. Soweit der Plan. In der Nacht hatte es 40 cm an der Schwarzwaldhochstraße geschneit, wie gerne wären wir langlaufen gegangen. Doch die Loipen waren noch nicht präpariert, so folgten wir trotz kontinuierlichem Regen in Karlsruhe dem Plan. Auf der Fahrt dorthin kam uns der Regen noch viel stärker vor. Aber jetzt war es eh schon egal. Von Lichtental wollten wir zuerst zur Merkurbahntalstation und dann hinauf auf den Berg. Höhenunterschied 500m, Strecke knapp 7 km. Den Weg wollten wir möglichst schnell zurücklegen, also wenn es sehr steil wird gehen und sonst joggen. So kämpften wir und durch den Regen, die Waden streikten schnell und wir stiegen auf schnelles Gehen um, der Regen ging in Schnee über und erschwerte das Vorwärtskommen. An Laufen war nicht mehr zu denken. Hinter dem Binsenwasen peitschte uns der Schnee erbarmungslos ins Gesicht. So sehnten wir uns nach dem Gipfel. Nach ca. 50 Minuten waren wir oben. Natürlich waren wir ganz allein unterwegs. Umso erstaunter waren wir, als in der Bergstation der Bahn drei Leute standen, die uns ganz verwirrt fragten, ob wir hochgelaufen wären. Nein, natürlich nicht, wir haben uns nur einen Eimer Wasser über den Kopf geleert. Wir fragten uns allerdings warum man bei so einem Wetter auf den Merkur fährt, vielleicht weil man noch nie einen Schneesturm gesehen hat? Wir wissen es nicht. Runter ging es im Laufschritt. Wie seltsam war es, im Tal im Nieselregen vollkommen durchnässt anzukommen, da erschien der Schnee wie ein Traum. Und Bilder gibt es leider auch keine.

Mittwoch, 12. März 2008

Wie besticht man die Wetterfee???

Eine Woche Klosters, eigentlich dachte ich, nachdem die letzten drei Wochen die Sonne ununterbrochen geschienen hat, könnte ich ein paar schöne Skitouren gehen. Allerdings kam der Winter zurück. Gut! Noch ein wenig Schnee konnte nicht schaden, aber ich wollte doch Skitouren gehen. Nachdem wir am Mittwoch in einem halben Meter Neuschnee und bei Schneegestöber auf der Pischa Tiefschneefahren waren, ich kam kaum vom Fleck wegen dem vielen Schnee und konnte natürlich auch nichts sehen, folgt am nächsten Tag natürlich Lawinenwarnstufe 3. Also gingen wir erst noch ein wenig normal Skifahren um mittags noch eine kleine Tour auf der Pischa zu machen.
Die Pischa ist ein Skigebiet, das aus 3 Liften besteht, wobei die Abfahrten die zu einem der Schlepper gehören nicht einmal mehr präpariert werden. Zudem wird überlegt ob das Skigebiet nicht ganz geschlossen werden soll, dies würde eine Menge sehr schöner Tourenmöglichkeiten eröffnen.
Wir stiegen zunächst die ersten paar Meter die Talabfahrt hinauf um dann neben dem Lift durch den gestern frisch gefallenen Schnee hochzuspuren.
So war ich doch wirklich froh als wir auf dem Kamm ankamen auf dem schon eine Spur vorhanden war. Dort ging es Richtung Westen weiter Richtung Hüreli. Den Grat konnte man ganz lässig entlanglaufen. Bis auf eine kurze Stelle, an der es noch einmal ordentlich, aber nur ganz kurz bergauf ging. Hier trafen wir auf eine geführte Gruppe von Freeridern. Den zwei Frauen in der Gruppe wurde dann tatsächlich der Ski das kurze Stück von ihrem Guide hoch getragen. Ich wollte schon fragen ob er meinen auch haben will, da war er leider schon weg!
Eigentlich wollten wir bis zum Hüreli dem Kamm folgen, aber die Hänge ein wenig weiter vorne sahen einfach zu gut aus um noch bis dort rüber zu laufen. So machten wir uns an die Abfahrt. Leider war der Schnee durch die Sonne über den Tag recht nass, wir schon ein wenig müde und die Abfahrt somit nicht ganz so traumhaft wie sie ausgesehen hatte.
Laut Torenbeschreibung sollten uns die letzten 200hm eine schöne Waldabfahrt bescheren. Mhh na ja wie soll man sagen, seit dem der Tourenführer geschrieben wurde müssen eine Menge Bäume gewachsen sein. Und Spuren folgen ist auch nicht immer die beste Variante.
Irgendwann, nachdem wir schon zweimal abgeschnallt hatten um unsere Ski vor den größten Steinen zu schützen gelangten wir zu einem umgefallenen Baum Dort entschieden wir uns dann doch lieber den Spuren zu folgen, die ungefähr 10 m weiter oben in die andere Richtung abgingen. Dies stellte sich durchaus als klug heraus als wir kurz darauf eine kleine Lichtung erreichten. Die Straße, unser Ziel, war nun auch nicht mehr weit Das letzte Mal abschnallen mussten wir nun noch bei der Überquerung eines doch etwas größeren Baches. Eine ziemlich matschige Angelegenheit. Es folgten noch zwei Schwünge bevor wir die Straße erreichten um zurück zu unserem Auto laufen zu können.
Fazit: So ein Wald ist schön, aber eben nicht immer!!!

Dienstag, 19. Februar 2008

Ein Tag im Allgäu

Ja, es ist auch möglich von Karlsruhe aus Tagesskitouren zu gehen. Und genau das wollten wir testen. Nachdem all unsere Pläne fürs Wochenende nicht so wollten wie wir, entschieden wir uns also einen Tag ins Kleinwalsertal zu fahren.
Start war um 4:30 Uhr und nachdem ich Ansa und Ansgar eingesammelt hatte, kamen wir auch pünktlich los. Um diese Uhrzeit ist die Fahrt mit ihren etwas über 300km gar kein Problem, nicht wirklich viele Autos, die da am Sonntagmorgen mit uns unterwegs waren. So fuhren wir beim ersten Sonnenlicht ins Kleinwalsertal hinein und konnten unsere Tour um 8 Uhr starten. Unser Ziel war die Güntlespitze.
Zunächst ging es einige Meter über die Loipe am Fluss entlang. Bei der ersten Brücke entschieden wir, dass dies unmöglich unsere sein konnte. Wie sich herausstellte eine echte Fehlentscheidung. Die nächste Brücke kam, allerdings war dies schon oberhalb des Zuflusses von zwei kleinen Bächen. So überquerten wir den ersten mit Hilfe der Brücke. Für den zweiten gab es natürlich keine. Aber nette Menschen hatten schon vor uns diesen Fehler begangen und so mussten wir nur den Spuren folgen, um an einer dick verschneiten Stelle über den Fluss zukommen. Überhaupt sah es mit Schnee hier ganz wunderbar aus und auch schon in Baad, unserem Ausgangsort, war alles dick verschneit.
Nun schlappten wir zunächst gemütlich am südlichen Ufer des Derrenbachs auf einem Fahrweg ins Tal hinein. Dieser Fahrweg sollte sich irgendwann spalten, so dass man sich entscheiden konnte, ob man über den flacheren Normalweg aufsteigt oder die nördlichere Variante nimmt und über die steilern Hänge zum Gipfel der Güntlspitze gelangt. Da wir nie eine Abzweigung des Fahrweges erkennen konnten, war die Entscheidung sehr einfach und so stiegen wir, mit einer Menge anderer Leute, über die steileren Hänge an der Mittleren Spitzalp und der Derrenalp vorbei. Zunächst querten wir aber mal wieder einen Fluss und es ging einen stark vereisten, relativ steilen Hang hinauf. Bevor wir das erste Mal an diesem Tag in die Sonne kamen und etwas Auftauen konnten. Es war nämlich wirklich sau kalt gewesen bei unserem Start. In dem vereisten Hang, bekam Ansgar dann die ersten Probleme. Ansa und ich konnten ohne weiters Aufsteigen und die Felle hielten gut. Beim Ansgar rutschten die Felle aber immer wieder zurück und so kam er schon recht genervt und mit brennenden Oberschenkeln über die erste Kante. Später vermuteten wir, dass die Felle nicht ganz trocken waren und gefroren sind. Dies bedeutete aber, dass Ansgar mit Harscheisen gehen musste, auch in sehr flachem Gelände rutschte er ohne ständig zurück. Somit hatte er wirklich einen viel anstrengenderen Aufstieg zum Gipfel als wir.
Der Weg zog sich dann weiter die freien Hänge hinauf und wir genossen den strahlend blauen Himmel und die fantastische Sicht. Es ging dann über den letzten steilen Gipfel hang hinauf bevor man die Gratkante kurz unterhalb des Gipfels querte und die allerletzten Meter zu Fuß aufsteigen musste. Der zertrampelte Grat auf den Gipfel war teilweise ganz schön vereist, ein bissel unangenehm.
Bei diesem Traumwetter und mal so ganz ohne Wind mussten wir einfach die Chance zu einer ausgedehnten Gipfelrast nutzen und so saßen wir eine Stunde dort oben in der Sonne und versuchten, die umliegenden Gipfel zu schätzen, zu erraten und zu bestimmen. Es fehlte halt einfach Erik.
Irgendwann wurde es aber schließlich doch frisch und wir machten uns an die Abfahrt durch die schon stark befahren Hänge. Diesmal allerdings über die flacheren Hänge des Normalwegs. Der in der Sonne liegende Gipfelhang war kein so wirkliches Vergnügen, dafür gaben die folgenden Nordhänge noch jede Menge traumhaften Powder her und wir genossen die Abfahrt bis wir uns entlang des Flusses einen Weg bahnen mussten. Ansa machte noch einen kräftigen Köpper in den Schnee, so dass sie auch heute noch die Skitour in den Knochen spürt. Aber trotzdem hatten wir jede Menge Spaß und so erreichten wir gegen zwei Uhr glücklich und zufrieden wieder unser Auto.
Leider mussten wir uns dann noch eine ganze Weile durch einen Stau von Oberstdorf zur Autobahn quälen und waren schließlich um 20 Uhr wieder daheim.
Ein wirklich ausgefüllter Tag, anstrengend aber wunderschön!